Alles, was uns im Außen begegnet, hat seinen Ursprung in uns: in unseren Überzeugungen, Erwartungen und bewussten wie unbewussten Verhaltensmustern. Auf dieser Grundhaltung beruhen meine Erkenntnisse – und sie bildet das Fundament meiner Arbeit.
Unsere tägliche Aufmerksamkeit richtet sich, meist unbewusst, auf unsere eigene Wahrnehmung: Wie wir uns körperlich spüren, wie wir Situationen deuten, wie intensiv wir Gefühle erleben. Je stärker ein Gefühl ausgelöst wird, desto nachhaltiger prägt es unsere Erinnerung an Situationen und Menschen.
Da unser Gehirn nur auf das zurückgreifen kann, was es bereits kennt, erwarten wir künftige Ereignisse oft nach dem Muster des Vergangenen. So reagieren wir automatisch – als Figuren unserer eigenen Geschichte, geprägt durch frühere Erfahrungen und gespeicherte Emotionen. Diese angesammelten Gefühle prägen unsere Erwartungen, unser Verhalten und unseren Blick auf die Welt.
Viele Menschen leben nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung und gehen stillschweigend davon aus, bestimmte positive Erfahrungen seien „für andere“ bestimmt: Wohlstand, Freude, berufliche Erfüllung, Leichtigkeit, Gesundheit. Was wir uns nicht vorstellen können oder nicht wahrnehmen, erscheint uns automatisch unerreichbar.
Dieses Empfinden von Trennung erzeugt Mangel. Wir investieren enorme Energie, um Ziele zu erreichen – und geraten dennoch in ein Hamsterrad, das sich umso schneller dreht, je mehr Kraft wir aufwenden.
Der entscheidende Schritt liegt nicht im Außen, sondern im Inneren. Veränderung entsteht, wenn das neurologische Netzwerk zur Ruhe kommt und sich neu ordnen kann – im gegenwärtigen Moment. Meditation ist ein wirkungsvolles Werkzeug dafür.
Durch die bewusste Lösung von der gewohnten Verknüpfung zwischen Körper und erlernter Realität entsteht Raum für neue Erfahrung:
Wer möchte ich nicht länger sein? Wer möchte ich sein? Wie fühlt es sich an, mein Ziel bereits erreicht zu haben?
In der Meditation kannst du dies wahrnehmen und innerlich verankern – ein Wechsel vom unbewussten in das bewusste Selbst, zurück zu deiner eigenen Schöpferkraft.
Es geht darum, dich mit geschlossenen Augen an die Person zu erinnern, die du werden wirst – ohne dich wieder von Alltagsroutinen und äußeren Reizen in alte Muster zurückziehen zu lassen. Es ist die Praxis des Gewahrseins im jetzigen Moment.
Das ist Selbstführung.
Das ist Zuhause sein in sich.
Das ist Gestaltungskraft.
…und es ist machbar.

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