Nimm dir das Leben

und lass es nicht mehr los

Es gibt diese Zeiten, da fühlt sich das Leben an wie ein schlecht gelaunter Mitbewohner.
Er ist da, nimmt Raum ein, macht Krach – aber Begeisterung? Fehlanzeige!
Lebensfreude auf Sparflamme. Hoffnung irgendwo zwischen „Vielleicht später“ und „Heute nicht“.

Und dann stehst du da. Funktionierend. Nach außen halbwegs geschniegelt, innerlich eher im Jogginganzug. Zu sagen: „Mir geht’s gerade nicht gut“, fühlt sich an wie ein Regelbruch. Also hältst du die Fassade hoch,nicht aus Unehrlichkeit, sondern aus Selbstschutz. Und ja: Das darf sein.

Wenn das Leben kurz die Luft anhält

Vielleicht warst du lange stark.
Hast getragen, organisiert, ausgeglichen, durchgehalten.
Hast dir selbst erzählt: „Ist doch alles gar nicht so schlimm.“
Ein guter Job, ein solides Leben, Gründe genug, zufrieden zu sein, sagen jedenfalls die Anderen.

Und irgendwann sagt dein System:
„Jetzt reicht´s. Jetzt ist PAUSE!

Es fühlt sich vielleicht dramatisch an, als hättest du die Kontrolle über dein Leben verloren.
Es ist nicht mehr verhandelbar,  dafür konsequent.

Keine Schuld, aber vielleicht eine Einladung

Es geht hier nicht um Schuld, auch wenn es sich manchmal genau so anfühlt.

Vielleicht gab es Entscheidungen, die du aufgeschoben hast.
Vielleicht Lebensumstände, die sicher waren, aber nicht erfüllend.
Vielleicht hast du dich selbst lange vertröstet: „Später, wenn mehr Zeit ist, wenn es passt.“

Und jetzt passt es nicht mehr, einfach weiterzumachen.

Nimm dir das Leben, aber bitte richtig

Nein. Nicht so, wie es manche missverstehen könnten, sondern genau anders.

Ich nenne diese Phasen Tiefsehtauchen.
Nicht absaufen, sondern freiwillig tief in sich fühlen, dorthin, wo es still wird. Ehrlich. Unverstellt.

Dorthin, wo du dir erlaubst, dein eigenes Leben wieder in die Hand zu nehmen.
Nicht ruckartig. sondern schrittweise.

Neues Drehbuch, gleiche Hauptrolle

Vielleicht ist jetzt der Moment für eine Frage, die unbequem ehrlich ist und gleichzeitig befreiend: “Wie möchte ich wirklich leben?”

Ohne sofortige Antworten, ohne To-Do-Liste.

Vielleicht heißt das:

  • öfter rausgehen, frische Luft in Herz und Hirn lassen
  • weniger funktionieren, mehr spüren
  • kleine Schritte gehen und sie feiern
  • liebevoller mit dir selbst sprechen. Ja, das darf man üben, denn wir sprechen oft sehr streng und verurteilend mit uns selbst.

Und ja: Es braucht Mut, denn du verlässt gerade das Altbekannte und das fühlt sich zunächst unsicher an.

Du musst dein Leben nicht neu erfinden oder vielleicht doch?
Du darfst dir deine Lebendigkeit zurückholen.

Ein bisschen frecher.
Ein bisschen ehrlicher.
Ein bisschen mehr nach deinem Rhythmus und Schritt für Schritt ganz in deinem ureigenen Takt.

So, dass du es nicht mehr ständig festhältst, sondern wieder gern in den Arm nimmst.

Das ist Selbstführung.
Das ist kein Drama.
Das ist Lebendigkeit.

Und wenn du auf diesem Weg nicht allein gehen willst:
Ein Orientierungs- und Analysegespräch mit mir ist manchmal der erste kleine, sehr kluge Schritt 😉 Nimm dir das Leben und feiere dich dafür.

  • Lebensfreude zurückgewinnen
  • Selbstführung
  • Lebenskrise
  • Neuorientierung im Leben
  • Erschöpfung bei Frauen

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